Leuchtende Besonderheiten sind am Sonntag, 1. November, bei „Licht im Haus“ im Fränkischen Freilandmuseum zu sehen. Beispielsweise ein Lampenmodell mit dem Namen Fledermaus, aber auch eine „vollständig blendungsfreie“ Designerlampe, die seit Jahrzehnten Kult ist.
Das Modell Fledermaus, eine Sicherheits-Sturmlaterne aus den 1930er Jahren, konnte dank einer eingebauten roten Glasscheibe auch als Schlusslicht an Fahrzeugen angebracht werden. Beworben wurde sie als „splittersicher, diebsicher, löschsicher“. Am 1. November ist sie im Bauernhaus aus Unterlindelbach ausgestellt, dort zeigen zwei Lampensammler einige ihrer besonderen Schätze, darunter eine Laterne, die über Indien und Litauen nach Franken kam. Auch wird unter anderem erläutert, weshalb die sogenannte Kieler Stalllaterne zeitweise zur Pflichtausstattung von Bauernhöfen in Norddeutschland gehörte. Vorgestellt werden Laternen in ihren damaligen Anwendungen wie zur Baustellenabsicherung und Beleuchtung im Straßenverkehr, zu sehen sind außerdem seltene Lampen-Schätze aus der Zeit vor 1930 und Laternen, die wahlweise der Signalgebung oder aber der Verdunkelung dienten.
Einer der weiteren Lampen-Standorte ist an Allerheiligen die Ausstellungsscheune des Freilandmuseums mit der Sonderausstellung „Lichtblicke. Eine Kulturgeschichte der Beleuchtung“. Dort findet ein Mitmachprogramm ür den Museumsnachwuchs statt, darüber hinaus können in der Zeit zwischen 11.00 und 15.00 Uhr Kerzen gezogen werden. Das Museum Kirche in Franken wird an Allerheiligen durch elektrische Kerzen illuminiert.
